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Gesetze zum Energie sparen: Energieausweis (Energiepass) für Gebäude

Bei einem Energieausweis (früher häufig als Energiepass bezeichnet) handelt es sich um ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet. Ein solcher Ausweis enthält vielseitige Informationen zum jeweiligen Wohnobjekt und soll zum Beispiel aufzeigen, wie viel Einsparpotenzial noch besteht.

Vor allem bei älteren Objekten sehen die Informationen im Energieausweis in der Regel nicht besonders positiv aus.

Mithilfe des Energieausweises ist es möglich, verschiedene Häuser bzw. Wohnungen im Bereich Energieverbrauch zumindest grob miteinander zu vergleichen. Die Vorteile sind insbesondere für interessierte Mieter oder Käufer eines Gebäudes nachvollziehbar. So ist es nämlich möglich als Interessent für ein Objekt den jeweiligen Energieausweis einzusehen. Dieser gibt dann unter anderem Informationen über den Energieverbrauch und das eventuelle Einsparpotenzial. Es lässt sich also im Gegensatz zu früher viel einfach feststellen, welches Objekt wirklich energiesparend ist und wo zum Beispiel Nachholbedarf im Bereich Wärmedämmung besteht.

In Zukunft wird es den Energieausweis in zwei unterschiedlichen Varianten geben. Es handelt sich dabei um den verbrauchsorientierten bzw. bedarfsorientierten Ausweis. Welche Variante des Energieausweises jeweils in Frage kommt, hängt vom Baujahr, der jeweiligen energetischen Qualität des Gebäudes sowie von der Art bzw. Größe des Objektes ab.

Die Frage, wann ein Energieausweis nur Empfehlung und wann eine Verbindlichkeit ist, taucht häufig aus. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass immer dann ein Energieausweis vorzulegen ist, wenn ein Gebäude bzw. ein Teil eines Gebäudes verkauft, vermietet oder komplett neu gebaut wird. Im Falle eines Neubaus hat der jeweilige Eigentümer bzw. Bauherr gegenüber dem Verkäufer oder Bauträger das Recht, einen Energieausweis vorgelegt zu bekommen. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, hat unter Umständen rechtliche Konsequenzen zu befürchten.

Diese Ausweispflicht gilt unter anderem für Gebäude, die nicht regelmäßig geheizt, gekühlt oder auch genutzt werden. Dazu zählen insbesondere Ferienhäuser. Darüber hinaus gilt die Pflicht für sämtliche Gebäude, die nur für eine kurze Zeit gebaut bzw. ausgestellt werden, also auch für Traglufthallen oder Zelte. Aber auch Gebäude mit einer Nutzfläche von maximal 50 m² müssen über einen Energieausweis verfügen. Außerdem gilt die neue Regelung für denkmalgeschützte Gebäude.

Zusammenfassung

Der Energieausweis dient zur Bewertung der energetischen Effizienz eines Gebäudes. Hier erfahren Sie mehr, welche Informationen im Energieausweis enthalten sein müssen und wann er verpflichtend vorzulegen ist.

Stichwörter

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