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Niedrigenergiehaus & Passivhaus - Definition und Förderung energetischer Standards

Vergleicht man ein Niedrigenergiehaus mit einem Passivhaus, fallen auf dem ersten Blick mehrere Gemeinsamkeiten auf. Eine davon ist zum Beispiel, dass beide Hausarten ein Ziel haben: Die Einsparung von Energie.

Energiestandard Niedrigenergiehaus

Schaut man dann aber genauer hin, fallen doch mehrere Dinge auf, die beide Hausarten voneinander unterscheiden. Als Niedrigenergiehaus wird zum Beispiel ein Haus bezeichnet, das unter dem gesetzlich festgelegten bzw. geforderten energietechnische Anforderungsniveau liegt. Derzeit ist das Anforderungsniveau für ein Niedrigenergiehaus in Deutschland in der so genannten Energieeinsparverordnung (2009) fest geregelt. In einem Satz lässt sich sagen, dass ein solches Niedrigenergiehaus einen Heizwärmebedarf von lediglich 40 - 79 kWh hat.

Energiestandard Passivhaus

Etwas anders ist es beim Passivhaus. Viele wissen gar nicht, woher das Passivhaus überhaupt seinen Namen hat. Diese Art von Haus wird Passivhaus genannt, weil ein Großteil des jeweiligen Wärmebedarfs aus so genannten passiven Quellen gedeckt wird. Dazu gehört insbesondere die Abwärme von Personen oder auch die Sonneneinstrahlung. Als Ergebnis lässt sich ein gemütliches und trotzdem energiesparendes Haus beobachten.

Ein Passivhaus erlaubt eine angenehme Temperatur in sämtlichen Räumen und schont dabei die Energierechnung. Während man ohne ein solches Passivhaus hohe Energiekosten zahlt und trotzdem darauf achten muss, dass nicht zu viel Energie verbraucht wird, hat man im Passivhaus die Möglichkeit komfortabel und günstig zu wohnen. Wegen der überdurchschnittlich guten Wärmedämmung ist in einem Passivhaus keine Heizung notwendig, wie man sie normal kennt.

Zusätzlich sollte man beachten, dass man beim Solarstrom erzeugen aktiv am Umweltschutz teilnimmt. Die Preise für Photovoltaikanlagen variieren zurzeit sehr stark. Man sollte sich deshalb vor dem Kauf ausreichend informieren und unterschiedliche Anbieter miteinander vergleichen. Der Gesetzgeber hat übrigens gesetzlich geregelt, dass 20 Jahre lang die selbst erzeugte Energie abgenommen wird. Als Eigentümer einer PV-Anlage kann man also sicher sein, dass die erzeugte Energie auch abgekauft wird.

Die Solarstrom Förderung ist durchaus attraktiv, wenn man bereit ist eine gewisse Summe in eine Solaranlage zu investieren. Ob man sich letztendlich für ein Niedrigenergiehaus oder ein Passivhaus entscheidet hängt nicht nur am Geldbeutel, sondern auch an den eigenen Vorstellungen und Wünschen ab.

Zusammenfassung

Was versteckt sich hinter den Begriffen Niedrigenergiehaus und Passivhaus? Was sind Gemeinsamkeiten und wo liegen die Unterschiede?

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